5 Biologische Naturgesetze

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Die fünf biologischen Naturgesetze (kurz: 5BN) beschreiben sog. sinnvolle biologische Sonderprogramme (SBSe), die beim Menschen und beim Tier ablaufen und mit denen sich der Organismus auf seine äußeren Umstände einstellt.[1] Die 5BN wurden von 1981 bis 1994 von dem Arzt Ryke Geerd Hamer entdeckt[2][3] und haben laut ihren Vertretern weitreichende Bedeutung für das Verständnis sämtlicher Krankheiten sowie menschlicher Verhaltensmuster; durch sie wird beispielsweise die Entstehung von Krebs erklärbar.[4] Die 5BN wurden von Hamer als Naturgesetze bezeichnet, da sie an jedem beliebigen Fall überprüfbar sind, für alle Menschen und Tiere gelten sollen.[5] Dadurch sei es erstmals möglich, die Medizin auf die Grundlage falsifizierbarer Gesetzmäßigkeiten zu stellen. Allerdings wurden von Hamer bisher lediglich Fallbeispiele in Büchern veröffentlicht, ohne klare Offenlegung seiner Forschungsmethoden. Randomisierte Studien mit Kontrollgruppen unter Berücksichtigung und Kontrolle möglicher Fehlerquellen wie z.B. Alters -und Geschlechtseinflüsse, interindividueller Variabilität der Gehirne, Scannerartefakte, Messungenauigkeiten bei der qualitativen Abfrage der Konfliktthemen usw. wurden nicht veröffentlicht. Dadurch lassen sich diese sogenannten Naturgesetze höchstens als Theorien oder Hypothesen bezeichnen, deren weitere Verifikation/Falsifikation noch aussteht. In der akademischen Forschung und der Schulmedizin sind die 5BN deshalb bisher nicht anerkannt.

Der Großteil der SBSe ist von der Natur dazu eingerichtet, um die Überlebenschance des betreffenden Individuums, seiner Nachkommen oder der Gruppe (Herde, Rudel, Stamm) zu erhöhen.[6] Daneben gibt es einige, die der Festlegung des Reviers und der Rangordnung innerhalb der Gruppe dienen.[7][8] Es gibt beim Menschen weit über 100 solcher Sonderprogramme.[9]

Die 5BN an sich beschreiben Eigenschaften, die für alle SBSe gelten. Ergänzt werden sie durch das Regelwerk der SBSe, das jedem SBS ein Organ (bzw. Organteil), ein Hirnrelais und einen Konfliktinhalt zuordnet und weiterführende Konzepte wie Konstellationen beschreibt. Darauf wiederum bauen Diagnose- und Therapiemethoden auf, darunter die Hamersche Neue Medizin. Weil er diese später mit dem Zusatz „germanisch“ und unwissenschaftlichem Beiwerk versah und manche seiner Therapiekonzepte als gefährlich angesehen werden, treten viele Therapeuten schlicht mit der Bezeichnung 5BN auf.[10][11]

Vorbemerkungen

Der zentrale Begriff der 5BN ist der des sinnvollen biologischen Sonderprogrammes (SBS). Mit „sinnvoll“ ist gemeint, dass die Sonderprogramme in der Natur einen evolutionären Vorteil bieten (s. fünftes Gesetz). Beispielsweise kann das Sonderprogramm der weiblichen Brustdrüsen aktiviert werden, wenn eine Mutter große Sorge um ihr Kind empfindet, weil dieses z.B. verunglückt ist. Das SBS der Brustdrüsen wird im Gehirn aktiviert und bewirkt, dass die Brustdrüsen mehr Käse produzieren, wodurch das Kind eine höhere Überlebenschance erhält[12].

In der Sprache der 5BN spricht man von einem biologischen Konflikt (auch DHS genannt), den die Mutter erleidet: Das Bedürfnis der Mutter nach Unversehrtheit ihres Kindes steht im Konflikt mit der wahrgenommenen Wirklichkeit. Voraussetzung für einen Konflikt ist, dass er unerwartet, dramatisch (ein biologisches Bedürfnis beeinträchtigend) und isolativ (man ist damit alleine gelassen) erlebt wird; siehe erstes Gesetz. Das Sonderprogramm ist nun in der aktiven Phase (CA-Phase).

Je dramatischer die Situation von der Mutter wahrgenommen wurde, umso intensiver läuft das Sonderprogramm. In der harten Wirklichkeit der Natur muss das Kind schnell wieder auf die Beine kommen, sonst stirbt es. In beiden Fällen (Tod bzw. Genesung des Kindes) entfällt der Grund für das Brustdrüsen-SBS, und das Gehirn (genauer gesagt das Brustdrüsenrelais im Kleinhirn) beendet die aktive Phase (CA) des Brustdrüsenprogrammes. Dies wird als Konfliktlösung (CL) bezeichnet. Im Gegensatz zur Natur kann in der modernen Gesellschaft ein Sorgekonflikt sehr lange (monate- und jahrelang) aktiv bleiben; die Drüsenzellen erhöhen dann nicht nur die Käseproduktion, sondern vermehren sich per Zellteilung, um noch mehr Käse zu produzieren. Es bildet sich ein Tumor, der in der Schulmedizin als Brustkrebs bezeichnet wird.

Wird der Konflikt gelöst, etwa indem das Kind gesund wird, folgt die PCL-Phase (Post-Conflictolyse). In dieser Phase werden die Veränderungen, die in der aktiven Phase auf zellulärer und organischer Ebene stattfanden, wieder „rückgebaut“. Je länger und intensiver der Konflikt lief, desto länger und symptomreicher ist die PCL-Phase. Wenn durch eine (zivilisationsbedingt) unnatürlich lange CA-Phase ein Brusttumor entstand, wird dieser in der PCL-Phase abgebaut. Ohne chirurgischen Eingriff kann das zu großen Problemen (offene Brust, Folgekonflikte) und letztlich sogar zum Tod führen.[13]

Andererseits laufen aber bei jedem Menschen täglich viele verschiedene SBSe und sind zumeist kein Grund zur Sorge.

Die fünf biologischen Naturgesetze im einzelnen

Das 1. biologische Naturgesetz

Das erste Gesetz wurde früher die „Eiserne Regel des Krebs“ genannt und beschreibt den Beginn eines SBS. Es besteht aus drei Teilen und lautet:

  1. Jedes SBS entsteht durch ein DHS, d.h. einen als unerwartet, dramatisch und isolativ empfundenen Konflikt, und zwar gleichzeitig in der Psyche, dem Gehirn und am Organ.
  2. Der Konfliktinhalt (die Empfindung) im Augenblick des DHS bestimmt, welches SBS aktiviert wird und damit sowohl den Ort im Gehirn (das sog. Hirnrelais) als auch das Organ.
  3. Das SBS verläuft in Psyche, Gehirn und Organ synchron.[14]

Das DHS, also das Konflikterlebnis, führt also in der Psyche zur der entsprechenden Konfliktempfindung. Je intensiver diese ist, umso stärker drehen sich die Gedanken des Betroffenen um das Konfliktereignis, und andere Dinge treten in den Hintergrund. Auf der Gehirnebene sieht man im CCT im entsprechenden Hirnrelais einen Hamerschen Herd mit scharfrandigen Ringen. Am Organ schließlich bewirkt das DHS eine Unter- oder Überfunktion (je nach Gewebsart, s. drittes Gesetz).
Die Entscheidung darüber, welches SBS aktiviert wird, geschieht dabei auf der Instinktebene, also nicht in der Psyche und ohne Beteiligung des Bewusstseins.[15] Der Übergang zur nächsten Phase des SBS (s. zweites Gesetz) und Änderungen der wahrgenommenen Konfliktintensität werden ebenfalls auf der Instinktebene ausgelöst und wirken sich immer gleichzeitig auf den drei anderen Ebenen Psyche, Gehirn und Organ aus.

Das 2. biologische Naturgesetz

Das zweite Gesetz handelt von der Zweiphasigkeit der SBSe, falls es zu einer Konfliktlösung (CL) kommt:

Jedes SBS hat zwei Phasen, eine aktive (CA) und eine gelöste (PCL). Die gelöste Phase ist wiederum in zwei Phasen geteilt (PCL-A und PCL-B, wobei dazwischen die Epikrise liegt).[16]

In der CA-Phase ist der Organismus in verstärkter Sympathikotonie: Stresshormone werden verstärkt ausgeschüttet, der arterielle Blutdruck und der Puls sind erhöht, Schlaf ist schwerer oder nicht mehr möglich, Energiereserven werden verbraucht. In der PCL-Phase ist es umgekehrt, der Körper ist also in verstärkter Parasympathikotonie: Stresshormone, arterieller Blutdruck und Puls sind verringert, man ist müde, Energiereserven werden wieder aufgefüllt. In der CA-Phase ist um das Hirnrelais im CCT ein scharfrandiger Hamerscher Herd zu sehen; in der PCL-Phase verschwimmen die Ringe des Hamerschen Herdes und lösen sich auf.
Die PCL-Phase teilt sich in die PCL-A (exsudative Phase) und die PCL-B (restitutive Phase) auf. In der PCL-A findet am Hirnrelais und dem Organ eine Schwellung statt; in der PCL-B geht die Schwellung zurück und das (Hirn- und Organ-) Gewebe wird vernarbend in den Normalzustand überführt. Der Umkehrpunkt zwischen dem Auf- und Abbau der Schwellung wird Epikrise (epileptoide Krise) genannt. Sie dauert je nach Gewebsart (s. drittes Gesetz) wenige Sekunden bis zu vier Stunden und äußert sich je nach SBS in Muskelkrämpfen, Niesen und anderen Erscheinungen.[17]
In der PCL-B geht sowohl das Organgewebe als auch das Gewebe des Hirnrelais vernarbend in den Endzustand über.[18]

Das 3. biologische Naturgesetz

Das dritte Gesetz ist das ontogenetisch bedingte System der SBSe:

Diejenigen Organe, die ihr Relais im Althirn (Stammhirn ohne obere Mittelhirnhälfte, Kleinhirn) haben, steigern in der aktiven Phase ihres SBS ihre Funktion, diejenigen mit dem Relais im Neuhirn (obere Mittelhirn, Marklager und -rinde, Thalamus, Hypothalamus) verringern die Funktion.[19]

Das Gehirn besteht also aus zwei grundlegend verschiedenen Teilen, dem Althirn und dem Neuhirn. Das Althirn besteht im wesentlichen aus dem Stamm- und Kleinhirn, das Neuhirn entspricht grob dem Großhirn. Dementsprechend gibt es bei den Organen mit ihren Geweben auch zwei Arten, nämlich althirn- und neuhirngesteuerte Gewebe.
Bei den althirngesteuerten Geweben findet in der CA-Phase eine Überfunktion (und ggf. eine Zellvermehrung) statt, in der PCL-Phase eine allmähliche Rückkehr zur Normalfunktion (und ggf. ein Abbau des Gewebeüberschusses). Die neuhirngesteuerten Gewebe dagegen gehen in der CA-Phase in Unterfunktion (und ggf. wird Gewebe abgebaut), in der PCL-Phase normalisiert sich die Funktion wieder.
Als ontogenetisch bedingt wird dieses Schema deshalb bezeichnet, weil es einen Zusammenhang zwischen den Gewebsarten der 5BN und den drei embryonalen Keimblättern gibt:

  • Die Gewebe, die aus dem Entoderm entstehen, sind alle althirngesteuert.
  • Die Gewebe, die aus dem Ektoderm entstehen, sind neuhirngesteuert.
  • Die Gewebe, die aus dem Mesoderm entstehen, teilen sich in althirngesteuerte (Althirn-Mesoderm) und neuhirngesteuerte (Neuhirn-Mesoderm) auf.

Wenn im Zusammenhang mit den 5BN die Rede von Ento-, Meso- und Ektoderm die Rede ist, handelt es sich dabei jedoch nicht um Keimblätter, sondern Gewebsarten. Die Gewebsarten entsprechen grob den Keimblättern, es gibt aber Abweichungen. So entsteht die glatte Muskulatur zwar aus dem Keimblatt Mesoderm, wird aber zur Gewebsart Entoderm gezählt, weil ihre SBSe nach dem Althirnschema verlaufen und sie vom Stammhirn (untere Mittelhirnhälfte) gesteuert wird.[20]

Das 4. biologische Naturgesetz

Dieses heißt auch ontogenetisch bedingtes System der Mikroben:

In der gelösten Phase wird überschüssiges Gewebe in den althirngesteuerten Organen durch Pilze und Mykobakterien abgebaut. In den neuhirngesteuerten Organen sind in der gelösten Phase Bakterien und Viren anwesend.[21]

Über die Tätigkeit der Bakterien und Viren in den neuhirngesteuerten Organen herrscht noch Unklarheit.

Das 5. biologische Naturgesetz

Das fünfte Gesetz wurde von Hamer als Quintessenz bezeichnet:

Jedes SBS ist entwicklungsgeschichtlich verstehbar sinnvoll.[22]

Anders gesagt: Jedes SBS hat in der natürlichen Umgebung einen biologischen Sinn. Das fünfte Gesetz ist im strengen Sinne kein Gesetz, sondern eine Interpretation über den entwicklungsgeschichtlichen Sinn und Zweck der SBS.

Beispiele für SBSe

SBS der Lungenalveolen

Dieses SBS wird gestartet, wenn das betreffende Tier (bzw. der Mensch) akute Todesangst erlebt, was in der Natur meist durch Raubtiere verursacht wird. Das SBS der Lungenalveolen bewirkt, dass die Alveolen mehr Sauerstoff aufnehmen und dem Beutetier dadurch mehr Energie für die Flucht vor dem Raubtier zur Verfügung steht, sich die Überlebenschance also verbessert. Eine Flucht vor einem Fressfeind dauert in der Natur höchstens Minuten, weshalb auch das Lungenalveolen-SBS höchstens Minuten läuft und nach geglückter Flucht wieder deaktiviert wird. In unnatürlichen Umgebungen wie der heutigen Gesellschaft kann aber eine Todesangst Monate und Jahre dauern, z.B. im Krieg oder wenn eine Arztprognose einen Patienten in den sicheren Glauben an seinen bevorstehenden Tod versetzt. Dadurch können unnatürlich lange Laufzeiten des Lungenalveolen-SBS zustande kommen und Lungenrundherd (Lungenkrebs) entstehen.[23]

SBS der Bauchspeicheldrüse

Nach den 5BN reagiert das entodermale Drüsengewebe der Bauchspeicheldrüse, wenn man einen „Nahrungsbrocken“ nicht zu seinem Vorteil zerlegen kann; die Bauchspeicheldrüse erhöht dann ihre Aktivität und produziert mehr Verdauungsenzyme. In unserer Gesellschaft kann Geld und Besitz wie ein lebensnotwendiger, begehrenswerter Nahrungsbrocken wahrgenommen werden und z.B. bei Erbstreitigkeiten das Bauchspeicheldrüsen-SBS starten[24] (wohlgemerkt unter den Voraussetzungen unerwartet, dramatisch und isolativ).
Über einen konkreten Fall handelt ein Buch des Ingenieurs und Unternehmers Johannes Mandt, der von seiner Noch-Frau über deren Anwältin einen Brief mit hohen finanziellen Forderungen erhielt. Kurze Zeit darauf bekam er Oberbauchschmerzen; wenige Monate später wurde ein Bauchspeicheldrüsenkarzinom diagnostiziert. Der Onkologe drängte Mandt zu einer Behandlung, die eine Sterbewahrscheinlichkeit von 99,4% innerhalb fünf Jahren gehabt hätte. Mandt lehnte nicht nur wegen der Todesprognose ab, sondern auch weil er inzwischen von den 5BN erfahren hatte und davon ausging, dass sich der Tumor im Falle einer Konfliktlösung von alleine zurückbilden würde. In Mandts Fall bestand die Lösung darin, dass er sich mit einem Anwalt die Geldforderungen und damit die Ursache des SBS vom Hals schaffte. Eine spätere Untersuchung ergab: Bauchspeicheldrüse ohne Befund, der Tumor hatte sich also wie erwartet zurückgebildet. [25]

Aktivierungsregeln

Abhängig von der Gewebsart gelten unterschiedliche Grundregeln dafür, welches SBS bei einem DHS aktiviert wird. Im Stammhirn, das das Entoderm und damit die entwicklungsgeschichtlich ältesten Organe steuert, verhält es sich am einfachsten. Hier bestimmt alleine der Konfliktinhalt, welches Hirnrelais bei einem DHS reagiert.
In den restlichen Hirnteilen gibt es die lokalen und die lateralen SBS-Aktivierungen. Bei ersteren bezieht sich der Konflikt auf eine Körperstelle (Bsp.: Lippenherpes[26]), das Organgeschehen findet dann an eben dieser Stelle statt. Bei den lateralen Aktivierungen hat der Konfliktinhalt nicht mit einer bestimmten Körperstelle zu tun (Bsp.: Sorgekonflikt, s.o.); hier entscheidet die biologische Händigkeit, in welcher Gehirnhälfte und damit auf welcher Körperseite (links oder rechts) das SBS stattfindet.[27] Mit der biologischen Händigkeit ist die angeborene Händigkeit gemeint; bei umerzogenen Linkshänder und Menschen, die wegen einer Verletzung oder Krankheit umlernen mussten, zählt also die ursprüngliche Händigkeit.[28]
Die SBSe der Großhirnrinde schließlich werden ebenfalls von der Händigkeit beeinflusst. Eine besondere Untergruppe der Großhirnrindenrelais bilden die sog. Revierbereiche, die entlang der sylvischen Furche liegen und für die komplexere Regeln gelten.[29]

Rezidive und Schienen

Wenn ein SBS zum ersten Mal aktiviert wird, geschieht das immer durch ein DHS. Folgeaktivierungen können dagegen auch über eine sog. Konfliktschiene ausgelöst werden. Von einer Schiene spricht man, wenn das Individuum zum Zeitpunkt des DHS einen ungewöhnlichen Begleitumstand wahrnimmt und das Gehirn den Begleitumstand mit dem Konfliktinhalt verknüpft. Die Schiene ist nun gelegt; künftig wird das SBS aktiviert, wenn der Begleitumstand wieder wahrgenommen wird.[30]
Der biologische Sinn der Schienen wird in ihrer Warnfunktion gesehen.[31] Wenn bspw. ein am Waldrand grasendes Reh in seiner Nähe plötzlich Vögel aufflattern sieht und im nächsten Augenblick ein Raubtier aus dem Wald gelaufen kommt, kann das beim Reh zum einen ein SBS (Konfliktinhalt: Bedrohung durch Fressfeind) auslösen und zum anderen eine Schiene von der Wahrnehmung „aufflatternde Vögel“ zum SBS legen. Zukünftig aktivieren aufflatternde Vögel bei dem Reh immer das SBS, auch wenn kein Fressfeind zu sehen ist.

Ein Rezidiv bedeutet, dass sich das Individuum wieder in der ursprünglichen Konfliktsituation befindet und das SBS dadurch wieder aktiv wird.[32]

Allgemein gilt, dass SBSe meistens durch Schienen und Rezidive aktiviert werden und nur selten durch ein DHS.[33]

Konstellationen

Eine Konstellation liegt vor, wenn in einem der vier Hirnteile auf beiden Seiten je ein SBS sympathikoton (in der CA-Phase oder der Epikrise) ist. Eine Ausnahme bildet das Großhirnmarklager, in dem auch eine Konstellation besteht, wenn eines oder beide SBSe in der PCL-Phase sind.[34] Eine Konstellation ist eine beliebige Kombination aus einem links- und einem rechtshirnigen SBS innerhalb desselben Hirnteils, mit Ausnahme der Großhirnrinde, wo es Unterbereiche gibt (s.u.).
Konstellationen rufen im Gegensatz zu SBSen eine charakteristische Wesensänderung hervor:

  • Eine Stammhirnkonstellation ruft Konsternierung, Verwirrtheit und Apathie hervor[35]
  • Die Kleinhirnkonstellation macht den Betreffenden gleichgültig[36]
  • Die Marklagerkonstellation verursacht in dem betroffenen Thema eine „Megalomanie“ (erhöhtes Selbstbewusstsein bis Selbstüberschätzung)[37]
  • In der Großhirnrinde unterscheidet man zwischen Konstellationen des Frontallappens, des sensorischen und motorischen Rindenfeldes, der Sehrinde und der Revierbereiche.[38] In jedem dieser Unterbereiche äußern sich Konstellationen mit bestimmten Symptomen. In den Revierbereichen gibt es wiederum mehrere Arten von Konstellationen, je nachdem welche Relais beteiligt sind.[39]

Allgemein gilt, dass eine Konstellation umso stärker ausgeprägt ist, je intensiver die beteiligten SBSe laufen.

Akzeptanz und Nichtakzeptanz

Die 5BN werden in der herkömmlichen Medizin bislang nicht berücksichtigt. Bereits 1981, als Hamer in Tübingen seine Habilitationsarbeit zu dem Thema einreichte, gab es Kooperationsschwierigkeiten zwischen ihm und der Universität, was eine inhaltliche Auseinandersetzung verhinderte. Hamer verlangte von den Professoren eine Prüfung seiner Gesetzmäßigkeiten an konkreten Fällen, was die Universität jedoch ablehnte. Ebenso wurde sein Habilitationsgesuch abgelehnt, wobei allerdings ein Formfehler unterlief. Ein Gericht ordnete deshalb 1986 eine zweite Prüfung der Habilitationsarbeit an,[40] was die Universität verweigerte und sich auch 1994 durch einen Vollstreckungsbeschluss nicht dazu zwingen ließ.[41][42] Andererseits beinhaltete die Habilitationsschrift zumindest in ihrer Fassung von 1981 nur das erste der fünf Naturgesetze, war hastig verfasst und enthielt noch Denkweisen, die nach den 5BN inzwischen überholt sind, z.B. die aus der Schulmedizin stammende Vorstellung, dass dem Krebs ein Defekt im Organismus zugrundeliegt.[43]

In neuerer Zeit wurden Teilaussagen der 5BN allerdings durch empirische Befunde untermauert. So wurde in einem Experiment beobachtet, dass Lippenherpes durch die Empfindung von Ekel reaktiviert werden kann[26] (1. Gesetz), Hinweise auf die Zweiphasigkeit (2. Gesetz) gefunden,[44] die Bedeutung der Keimblätter (3. Gesetz) im Ansatz erkannt[45] und der Abbau von Tumoren durch Mikroben beobachtet[46] (4. Gesetz). Der Abbau von Tumorgewebe nach direkter Injektion von Mykobakterien wurde vielfach beobachtet.[47][48][49][50][51] Dieser Effekt scheint jedoch auf eine - durch das Bakterium verursachte - lokale Immunreaktion zurückführbar zu sein, da Tumorregression auch auftritt, wenn lediglich DNA Fragmente von Mykobakterien injiziert werden.[52]

Ventegodt et al. schreiben, die ersten beiden Naturgesetze seien inzwischen in der „ganzheitlichen Medizin“ anerkannt, für die restlichen drei dagegen gebe es keine Belege. Insgesamt seien die 5BN „wahrscheinlich“ geeignet, Krebspatienten zu helfen.[53] Vorlage:Gesundheitshinweis

Filmdokumentationen

Einführende Literatur

  • Simona Cella, Marco Pfister: Krankheit ist etwas anderes. Secondonatura 2010, 55 Seiten. ISBN 978-8-89-571309-0.
  • Björn Eybl: Eine neue Medizin auf Basis der 5 Biologischen Naturgesetze. PDF (0,6 MB, 24 Seiten)

Weiterführende Literatur

  • David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 1. Selbstverlag, Beckingen, 7. Auflage 2017. ISBN 978-3-00-035336-9.
  • David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014. ISBN 978-3-00-041971-3.
  • Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien 2015. ISBN 978-3-85-052299-1.
  • Ryke Geerd Hamer, Krebs und alle sog. Krankheiten. Amici di Dirk, 2005. ISBN 978-8-49-612714-2.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 1. Selbstverlag, Beckingen, 4. Auflage 2013, S. 9 u. 18, ISBN 978-3-00-035336-9.
  2. Björn Eybl: Die seelischen Ursachen der Krankheiten. Ibera, Wien, 3. Auflage 2011, S. 6, ISBN 978-3-85-052299-1.
  3. Ryke Geerd Hamer, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Bd. 1, 7. Aufl., S. 21
  4. Eybl, ebd., S. 13-15
  5. Münnich, ebd., S. 16f
  6. Münnich, ebd., S. 19, 88, 136
  7. Münnich, ebd., S. 80
  8. David Münnich: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze, Band 2. Selbstverlag, Beckingen 2014, S. 138, ISBN 978-3-00-041971-3
  9. Münnich, Band 1, ebd., S. 19
  10. Vorlage:Cite web
  11. Vorlage:Cite web
  12. Münnich, ebd., S. 142
  13. Münnich, ebd., S. 143f
  14. Münnich, ebd., S. 25
  15. Münnich, ebd., S. 48
  16. Münnich, ebd., S. 51
  17. Münnich, ebd., S. 59, 97, 149, 151f, 188f, 192, 217, 224, 229
  18. Münnich, ebd., S. 62
  19. Münnich, ebd., S. 65
  20. Münnich, ebd., S. 66
  21. Münnich, ebd., S. 77
  22. Münnich, ebd., S. 79
  23. Münnich, ebd., S. 79
  24. Münnich, ebd., S. 111 u. 121
  25. Vorlage:Cite web
  26. 26,0 26,1 Vorlage:Cite web
  27. Münnich, ebd., S. 131
  28. Münnich, ebd., S. 131-133,
  29. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 136
  30. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 41
  31. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 43
  32. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 41
  33. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 30
  34. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 70
  35. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 78ff
  36. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 86ff
  37. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 95ff
  38. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 71
  39. Münnich, Bd. 2, ebd., S. 145ff
  40. Vorlage:Cite web
  41. Vorlage:Cite web
  42. Vorlage:Cite web
  43. Münnich, ebd., S. 41 u. 46
  44. Vorlage:Cite web
  45. Vorlage:Cite web
  46. Vorlage:Cite web
  47. Vorlage:Cite web
  48. Vorlage:Cite web
  49. Vorlage:Cite web
  50. Vorlage:Cite web
  51. Vorlage:Cite web
  52. Vorlage:Cite web
  53. Vorlage:Cite web