ABL Sursum

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Vorlage:Infobox Unternehmen Die ABL Sursum Bayerische Elektrozubehör GmbH & Co. KG[1] ist ein mittelständisches Unternehmen, das seit dem Jahr 1923 ein Sortiment unterschiedlicher Artikel für Elektroinstallationen entwickelt und produziert. Insbesondere war das Unternehmen wesentlich an der Entstehung des heute in Deutschland alltäglichen Schuko-Steckers Typ F beteiligt, der in seiner ersten Form 1925 von Albert Büttner, dem Gründer des Unternehmens, erfunden und 1930 patentiert wurde.[2] Etwa die Hälfte der Produktion findet für den Export-Markt statt. Firmensitz mit Entwicklung und Produktion ist seit der Gründung Lauf an der Pegnitz.

Entwicklung des Schuko-Steckers

Vor 1930 waren geerdete Steckdosen in Haushalten nicht weit verbreitet. Es gab hauptsächlich zweiadrige Leitungen, so dass eine Geräteerdung oft in der Steckdose endete. Albert Büttner entwickelte einen Stecker mit geerdetem Metallgehäuse und es wurden zwei Erdungsclips in der Steckdose montiert. Zusätzlich erhielten die Steckdosen Einbuchtungen, um den Kontakt zwischen den Fingern und den Stiften des Steckers beim Einsetzen zu verhindern. Büttners Unternehmen legte damit den Grundstein für den Schuko-Stecker heutiger Form. Die Konstruktion war jedoch zunächst auf dem Markt nicht sehr erfolgreich, denn zu dieser Zeit war es nicht erforderlich, Hausgeräte zu erden. Der Preis der Schnur mit Stecker war etwa doppelt so hoch wie der einer nicht geerdeten. Hinzu kam der höhere Preis der Steckdose. Erst später wurde das Konzept von den Siemens-Schuckertwerken wieder aufgegriffen, weiterentwickelt und erfolgreich vermarktet.[3]

2015 wurde der Ottensooser Weg in Lauf, in dem sich der Sitz des Unternehmens befindet, zu Ehren des Erfinders und Unternehmensgründers in Albert-Büttner-Straße umbenannt.[4][5]

Weblinks

Einzelnachweise