ADAM Audio

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Einspruch: Bei der letzten Löschdiskussion vor 6 Jahren wurde die innovative Vorreiterrolle weder im Artikel, noch in der Löschdiskussion selbst behandelt, daher hat sich Auslegung der Relevanzfrage in der Zwischenzeit meiner Meinung nach geändert. Weitere in der Diskussion bemängelte, fehlende Informationen (z. B. "Testberichte oder prominente Produzent_innen", etc.) wurden hinzugefügt --ADAM Audio GmbH (Diskussion) 16:51, 11. Jul. 2016 (CEST)

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Vorlage:Infobox Unternehmen

Adam Professional Audio (eigene Schreibweise „ADAM Professional Audio“) ist ein deutscher Hersteller von professionellen Studiomonitoren und Lautsprechern. Der Unternehmenssitz befindet sich seit Unternehmensgründung in Berlin. Am Standort im Stadtteil Neukölln befinden sich sowohl die Entwicklung, als auch ein Großteil der Fertigung und das Zentrallager.
Neben Produkten für den Einsatz im Studio stellt ADAM Audio auch HiFi-Lautsprecher und Installationslösungen her. Alle von der Firma produzierten Lautsprecher zeichnen sich durch den eingebauten X-ART Hochtöner aus. Der Nahfeld-Monitor A7X zählt zu den populärsten Modellen des Unternehmens.

Geschichte

ADAM Audio wurde im März 1999 in Berlin gegründet, der Name ADAM ist ein Akronym und steht für Advanced Dynamic Audio Monitors. Den Grundstein für die Unternehmensgründung legte die Entwicklung eines erstmalig zur Serienreife gebrachten Hochtöners nach dem AMT-Wandlerprinzip.

Die Firma entwickelte sich schnell zu einem mittelständischen Unternehmen und setzte sehr früh auf eine internationale Vertriebsstruktur. Neben zwei Verkaufsniederlassungen in den USA (Nashville, TN) und China (Beijing) ist ADAM Audio heute in mehr als 91 Ländern über lokale Distributoren vertreten.

Zu Beginn produzierte ADAM Audio Monitore für High-End-Tonstudios und europäische Broadcast-Einrichtungen. Inzwischen erstreckt sich die Pro Audio-Produktpalette von Einsteiger-Monitoren für Homestudios bis hin zu Main-Monitoren für den High-End-Gebrauch.[1] [2]

2014 meldete die ADAM Audio GmbH Insolvenz an [3] und fand bereits zwei Wochen später mit der CWM Beteiligungsgesellschaft mbH neue Investoren.[4] Nach der Übernahme investierte das Unternehmen wieder verstärkt in Forschung und Entwicklung, Produktmanagement, Personal, Distribution und Fertigungstechniken.[5]

Produktlinien

Die Produkte des Unternehmens lassen sich in die Bereiche Pro Audio (Studiomonitore) und HiFi unterteilen.

Pro Audio

Der Pro-Audio-Bereich besteht aktuell aus der F-, der AX- und SX-Serie. Alle Lautsprecher dieses Segments werden aktiv angetrieben.

F-Serie

Die F-Serie bietet günstige Modelle für Einsteiger ins professionelle Audio-Segment.

AX-Serie

Die AX-Serie ist sowohl für die professionelle Studio-Anwendung, als auch für den gehobenen Home-Recording Bereich geeignet. Hier wird für die Woofer eine Sandwich-Konstruktion aus gewobener Carbon- und Glasfaser in Verbindung mit dem Kunststoff Rohacell verbaut. Darüber hinaus bietet die Serie mittels Shelving-Filter und Tweeter-Gain Möglichkeiten für individuelle raumakustische Anpassungen.

Aus dieser Serie stammt das meistverkaufteste Modell von ADAM Audio, die A7X. Sie erhielt zahlreiche Preise, unter anderem zwei Mal den renommierten SOS-Award[6] [7]. Ein weiteres erfolgreiches Modell ist die A77X, welche unter anderem den TEC-Award[8], den SOS-Award[9] und den PIPA-Award[10] gewann.

SX-Serie

Die SX-Serie wurde für den professionellen Gebrauch entwickelt. Die Konuslautsprechermembranen der SX-Monitore werden allesamt aus dem sog. HexaCone-Material gefertigt, einem von beiden Seiten mit Kevlar beschichteten Aramit-Kunststoffkern mit Wabenstruktur.

Die Produktpalette reicht hier von kleinen Nahfeld-Lautsprechern, z. B. für Übertragungswagen, bis hin zu großen Main-Monitoren für große Regieräume. Letztere besitzen zusätzlich zum handgefalteten Hochtöner noch einen nach dem gleichen Prinzip funktionierenden Mittelton-Treiber. Darüber hinaus bietet die SX-Serie über die aktive Elektronik noch umfangreichere raumakustische Anpassungsmöglichkeiten.

HiFi

Das HiFi-Segment beinhaltet die Produktlinien Classic, ARTist und GTC.

ARTist-Serie

Die ARTist-Serie wurde entwickelt, um den geänderten Hörgewohnheiten im privaten Bereich, weg von klassischen Kategorien wie CD-Player oder Computer, Rechnung zu tragen. Die ARTist-Serie kann durch zahlreiche Anschlussmöglichkeiten (XLR, Cinch, USB) auch an Multi-Room-Anlagen oder andere verschiedene Quellen angeschlossen werden.

Classic-Serie

Die Classic-Serie erschien im Jahr 2000 und wurde produziert, um die Erkenntnisse vom Bau von Studio-Lautsprechern auch für den gehobenen Heimgebrauch zu nutzen. Sie wird in verschiedenen farblichen Ausführungen angeboten.

GTC-Serie

Für den Installations- und Heimkinobereich bietet die Firma außerdem die die GTC (Grand Theatre Components)-Serie an.

Subwoofer

Für die Monitore und Lautsprecher der einzelnen Serien stehen ebenfalls entsprechende Subwoofer zur Verfügung.

Technologie

Die Monitore von ADAM Audio zeichnen sich von Anfang an durch die Verwendung des Hochtöners "ART" (Accelerating Ribbon Technology) aus. Dieser basiert auf dem in den 1960er Jahren entwickelten AMT (Air Motion Transformer) von Dr. Oskar Heil. Die Entwicklung des ART-Hochtöners und die Verwendung von modernen Materialien wie Seltenerd-Magneten und hochfesten Membran-Folien waren ein wesentlicher Fortschritt und ein Schlüssel für den Erfolg der Firma.[11]
ADAM Audio gelang die erste serienmäßige Herstellung eines solchen Hochtöners für den professionellen Studiomonitor-Bereich.[12] [13] Die mit dem damals einzigartigen ART-Hochtöner ausgestatten Monitore wurden von der Fachpresse wohlwollend aufgenommen, allen voran der Nah- und Mitfeld-Monitor S3A.

Die Technologie wurde stetig weiterentwickelt und die Verbesserungen zehn Jahre später unter dem Namen "X-ART" (eXtended Accelerating Ribbon Technology) zusammengefasst, die bei gleicher Leistung einen erweiterten Frequenzbereich ermöglichen.[14] Das X-ART-Prinzip wurde zudem erstmals auch auf einen Mitteltöner übertragen, der in den Main-Monitoren der SX-Serie eingesetzt wird.

Die Hochtöner werden bis heute mittels einer speziellen Falt- und Klebetechnik im Berliner Werk in Handarbeit hergestellt.

Relevante Nutzer

Weblinks

Einzelnachweise