AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Ueckermünde

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Das AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Ueckermünde ist ein psychiatrisches Krankenhaus an der Ravensteinstraße 15a in Ueckermünde, Mecklenburg-Vorpommern. Es dient für forensische Unterbringungen gemäß § 63 StGB und § 126a StPO. Es befindet sich 1 km nördlich vom AMEOS Klinikum Ueckermünde.

Geschichte

In der der DDR wurde mit der Strafrechtsreform von 1968 die Maßregeln der „Sicherung und Besserung“ abgeschafft. Psychisch kranke Straftäter wurden in Allgemeinpsychiatrischen Krankenhäusern und Suchtabteilungen behandelt. Die Gestaltung der Unterbringung oblag den Kliniken. Über die Entlassungen entschied ein Zivilgericht. Nach der Wiedervereinigung musste in Mitteldeutschland wieder Kliniken für die Forensische Therapie aufgebaut werden.

Das AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie wurde 1995 in Ueckermünde gegründet. 1998 konnte der für diesen Zweck errichtete Neubau bezogen werden.

Einrichtung

Rechtsgrundlagen sind § 63 Strafgesetzbuch (StGB) in Verbindung mit den §§ 20, 21 StGB, § 126a StPO und das Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen für Menschen mit psychischen Krankheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Therapie soll den Insassen helfen, in ein straffreies und selbst bestimmtes Leben zurückzufinden.

Es stehen 66 Therapieplätzen zur Verfügung.[1]

Zum Haus zählt ein Betriebskindergarten mit Krippenplätzen und Schulhort am Klinikstandort.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

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