Afrikanische Korallenriffe

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Vorlage:Überarbeiten Afrikanische Korallenriffe sind Korallenriffe, die vor allem entlang der Ostküste von Afrika zu finden sind. Die Korallenriffe an der Ostküste erstrecken sich vom Roten Meer bis nach Madagaskar im Süden und sind eine wichtige Ressource für die Fischer von KeniaTansania und Madagaskar.

Ebenso wie bei anderen Korallenriffen, sind auch die afrikanischen biologisch vielfältiger als das umgebende Meer[1] und beherbergen Arten wie Fangschreckenkrebse, Gefleckten RiesenzackenbarschNapoleon-Lippfisch und Riesenmuscheln (Tridacna maxima), sowie viele Algen und Korallen.

An der Ostküste liegt die Durchschnittstemperatur im Laufe des Jahres bei 26 °C. Der durchschnittliche Niederschlag ist von Januar bis April bei Werten von etwa 30 cm am höchsten, wobei von August bis November die niedrigsten Werte bei etwa 10 cm liegen.

Es gibt mehrere Bedrohungen für die Riffe, beispielsweise die Beschädigung der Korallen durch das touristische Tauchen, die Entnahme von Proben, sowie durch Wildfänge und die Entnahme von handelbarer Ware der Flora und Fauna. Daneben setzen ihnen Industrieabfälle, Schadstoffe, unbehandeltes Abwasser und durch die Aufstauung von Flüssen mangelnder Sedimentzuwachs zu.  Die Riffe sind, wie alle anderen Ökosysteme, auch durch den Klimawandel bedroht. Die globale Erwärmung erhöht auch die Meeresoberflächentemperatur, und in den Jahren 1997/98 tötete ein besonders schweres „El Niño“-Ereignis 90 Prozent der Korallen auf dem Riff. Die Nichtregierungsorganisation CORDIO (COral Reef Degradation in the Indian Ocean) hat eine ostafrikanische Task-Force aufgestellt, um die Verwaltung des Riffs zu überwachen.[2]

Literatur

  • The Encyclopedia of Wildlife and the Sea. McMahons Point, N.S.W. : Weldon Owen, 2010. ISBN 9781742520919

Einzelnachweise

  1. Van Dyke, F.: Conservation biology: foundations, concepts, applications, Springer 2008, S. 354
  2. Wilkinson, C.: Status of coral reefs around the world, 2002, Australian Institute of Marine Science 2002, S. 11