Agentur für Berufsbildung

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Die Agentur für Berufsbildung, die zum Unternehmensverband Dortmund gehört, ist eine Organisation, die sich mit der Ausbildung von Jugendlichen im Berufsleben beschäftigt, vor allem in der Metall- und Elektro-Industrie. Sie ist seit 2008 ein zertifizierter Bildungsträger. Der Arbeitgeberverband vertritt derzeit die Interessen von mehr als 350 Unternehmen mit ca. 40.000 Beschäftigten in der Kernregion Dortmund, Lünen, Castrop-Rauxel sowie dem nördlichen Teil des Kreises Unna.

Geschichte

Die Agentur für Berufsbildung wurde von Unternehmer Reinhold Jende gegründet. Ziel der Organisation war die Berufliche Aus- und Weiterbildung in Metall- und Elektroberufen unter ständiger Berücksichtigung der sich verändernden Arbeitswirtschaft. Die Organisation arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Dortmunder Industrie- und Handelskammer (IHK), den ThyssenKrupp-Edelstahlwerken sowie der IG Metall zusammen. Eine Tochtergesellschaft ist der Unternehmensverband Östliches Ruhrgebiet. Seit 2009 unterstützen über 1500 Unternehmen aus Dortmund und Umgebung die Agentur für Berufsbildung. Sie gehört komplett dem Dortmunder Unternehmensverband an, ist dessen größte Organisation und ist in Dortmund, Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen vertreten. Sie ist aktives Mitglied im Arbeitskreis „ÜbergangSchuleBeruf“ (ÜSB).

Medien

Die deutsche Tageszeitung Die Welt veröffentlichte ein Interview, indem sich Geschäftsführer Reinhold Jende, wie folgt äußerte: „Schuld an der Bildungsmisere ist das ganze System: Lehrer, Eltern, Umwelt. Das Niveau ist immer weiter abgesackt. Scheibchenweise. Wie bei einer Salami.“[1] 2005 wendete sich der Unternehmensverband an die verantwortlichen Politiker, die Arbeitsplätze versprochen, jedoch keine erbracht haben und fordert sie auf, für ihre Fehlentscheidungen gerade zu stehen.

Projekte

Seit 1999 führen Imago (Agentur für Kommunikation) und die Agentur für Berufsbildung die Potenzialanalyse „Steps to Success“ mit Schülerinnen und Schülern in NRW durch. 10.000 Schülerinnen und Schülern nahmen in den Jahren 2008–2011 im Raum Dortmund teil.[2]

2005 war die Agentur für Berufsbildung der erste Veranstalter von „ABBEO“. Dabei handelt es sich um ein Modellprojekt zur Förderung von Ausbildungsreife und Berufswahlorientierung, welches von Imago und dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit NRW entwickelt wurde. Über 2000 Schülerinnen und Schülern nahmen daran teil.[3][4]

„Rund ein Fünftel der Schulabgänger erweist sich als nicht ausbildungsfähig“, so Michael Bartilla, Projektleiter von „ABBEO“.[5]

Weblinks

Einzelnachweise