Akademische Damenverbindung Aurora

Aus Deletionpedia.org
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ready to be deleted.


Vorlage:Export Die Akademische Damenverbindung Aurora zu Leipzig ist eine tolerante und unpolitische Damenverbindung mit Sitz in Leipzig. Es vereint Studentinnen verschiedener Fakultäten der Universität Leipzig. Die Kurzform lautet ADV! Aurora.

Couleur

ADV! Aurora ist eine farbentragende Studentenverbindung. Ihre Farben sind rot-blau-rot mit goldener Perkussion. Rot steht für die Freundschaft und Leidenschaft, die jedes Mitglied sowohl nach innen als auch nach außen repräsentieren soll. Blau symbolisiert den Sitz in Leipzig und die Toleranz. Die Goldene Perkussion steht ebenfalls für Leipzig und für die Gerechtigkeit, die intern und extern als erstrebenswertes Gut geachtet und geschätzt wird. Das Band wird zu sämtlichen Verbindungsveranstaltungen getragen. Conkneipanten tragen eine Schleife.

Philosophie

Diese Damenverbindung sieht sich in erster Linie als eine Gemeinschaft, deren Ziel es ist, den studentischen Alltag über die Grenzen des Campus und einzelner Fakultäten hinaus mit einem gemeinschaftlichen Freizeitprogramm zu bereichern. Damit wäre auch schon ein Punkt genannt, der den Namen “Verbindung” nahelegt: die Interdisziplinarität. Das “Über-den-Tellerrand-des-eigenen-Studiengangs-Blicken” und die gemeinsamen Unternehmungen mit Studierenden und Ehemaligen anderer Fachrichtungen sind sehr wichtig. Auch ein Zusammentreffen der Generationen ist ein typischer Grundgedanke von Verbindungen, den diese Verbindung pflegen. Deshalb besteht eine eingegangenen Freundschaft bei der ADV! Aurora ein Leben lang.

Im Studium kennengelernt, soll eine Verbindung aufgebaut werden, die das Studium und alle Hindernisse des Lebens überdauert.

Freundschaft, Toleranz und Gerechtigkeit sind die wichtigsten Prinzipien.

Sie stellen Ziele dar, die in der Gemeinschaft gelebt werden. Freundschaften stellen einen wichtigen Ankerpunkt während des Studiums, aber auch darüber hinaus dar. Dabei ist es unerheblich welche Nationalität, politische Orientierung und Aussehen vorliegt. Wichtig ist, dass das gemeinsame “Etwas-auf-die-Beine-stellen” eine Gemeinschaft zusammenschweißt.

Als Mitglied einer Studentenverbindung kann man immer bei größeren Veranstaltungen anderer Verbindungen (männlichen, weiblichen und gemischten) vorbeischauen und wird überall herzlich aufgenommen. Mit etwas Motivation lernt man auf diese Weise schnell andere Ecken Deutschlands und jede Menge Leute kennen.

Die Namenspatronin

L'Aurore (Gemälde von Jean-Honoré Fragonard)

Die Göttin Aurora ist die kraftvolle – doch zarte – Göttin des Neubeginns und der Morgenröte. Sie ist der erste Lichtschein nach langer Dunkelheit. In der Frühe erscheint sie aus der dunklen Luft. Sie hebt mit Rosenfingern den Schleier der Nacht auf und leuchtet den Sterblichen eine Weile. Dann verschwindet sie vor dem Glanz des Tages. Die Zeit zwischen Nacht und Tag ist ein mysteriöser Zeitraum, der Grenzen überschreitet und in dem alles möglich erscheint. Es ist ein Moment der Sinnlichkeit und der Verheißung, welche durch die römische Göttin Aurora verkörpert wird. Wer an sie glaubt, hat aufkeimende Hoffnung und sehnsüchtige Erwartung,  denn sie kommt immer wieder mit jedem angehenden Tag und läutet den frühen Morgen ein.

Doch damit steht die Göttin der Morgenröte auch für die Beschwernisse aller Übergänge. Immer wieder aufs Neue überwindet sie die Strecke zwischen Nacht und Tag, Traum und Erwachen, zwischen Ungewissheit und Klarheit.

In der römischen Mythologie ist die Göttin Aurora die Schwester des Sonnengottes Helios und der Mondgöttin Luna.

Sie begleitet ihren Bruder Helios in den Tag. Während er den Sonnenwagen lenkt, schreitet Aurora ihm voraus.

Prinzipien

Die Prinzipien der ADV! Aurora sind Iustitia - Gerechtigkeit, Patencia - Toleranz und Amicitia - Freundschaft

Iustitia- Gerechtigkeit

In vielen Völkern war es klar, dass der Geist der Gerechtigkeit weiblich ist. Die Gerechtigkeit ist ein Naturprinzip, beziehungsweise das, was von Natur aus gerecht ist.

Dargestellt wird Iustitia meist mit den Symbolen für unparteiisches Abwägen: Dies sind eine Waage, in deren einer Schale die Schuld und in der anderen die Unschuld liegt. Die Göttin kann spüren, wie sich die Waage neigt. Der schräg gestellte Balken der Waage symbolisiert den Grundsatz „In dubio pro reo“ (im Zweifel für den Angeklagten). Durch die Augenbinde der Göttin wird klar, das diese sich nicht durch Äußerlichkeiten beeinflussen lässt und damit gerecht und unparteiisch ist. Jedes Urteil soll ohne Ansehen der Person gefällt werden.

Patencia – Toleranz

„Und während ich dich so anschaute, entdeckte ich all die wunderbaren Unvollkommenheiten an dir, deren unzählbare Menge die Menschen insgesamt und dich im besonderen ebenso liebebedürftig wie liebenswert und so einzigartig machen.“ (Hans Bemmann in „Die beschädigte Göttin“) 

Gerade weil jeder Mensch einzigartig ist, sollte er auch so behandelt werden. Toleranz stellt ein Prinzip der Gleichberechtigung dar, das jeder Mensch verfolgen sollte und welches im zunehmend stressiger werdenden Alltag doch zu wenig verfolgt wird. Sie ist hierbei aller Anfang, denn erst durch Akzeptanz, Nachsicht und Interesse kann eine Gemeinschaft entstehen, bei der niemand außen vor gelassen wird. Die Toleranz legt ihre Hoffnung auf ein mannigfaltiges und harmonisches Miteinander, sowohl zwischen den eigenen Reihen, als auch nach außen hin.

Amicitia – Freundschaft

„Amicitia vincit horas.“ Freundschaft überdauert die Zeit.

Nach diesem Sprichwort möchten alle streben. Die Freundschaft zueinander soll das starke Band des Lebensbundprinzips knüpfen. Sie ist der Hort für die Mitglieder und soll möglichst eine funktionierende Gemeinschaft darstellen, wobei jede Bundesschwester ausnahmslos ein Teil davon ist. Der Freundschaftsgedanke steckt im Umgang mit anderen, intern wie auch extern.

Weblinks