Aktionsbündnis gegen Intoleranz und Rassismus

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Das Aktionsbündnis gegen Intoleranz und Rassismus (AGIR)[1], früher Aktionsgemeinschaft für Integration und Respekt, ist eine antirassistische und antiextremistische Organisation, welche sich am Montag, den 5. Januar 2015 anlässlich der Gründung der PEGIDA e. V. innerhalb der Schulgemeinschaft des Deutsch-Französisches Gymnasiums bildete.

Die zweimal wöchentlich stattfindenden Treffen dienen Diskussionen und politischer Bildung sowie der Anregung, der Organisation und der Koordination diverser Projekte, welche einheitlich ein offenes und multikulturelles Gymnasium anstrebten. Für das „besondere Engagement von AGIR gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit“ wurde das Deutsch-Französische Gymnasium schließlich im Juni 2016 mit dem Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage[1] ausgezeichnet.

Entstehung

Zunächst wurde die damalige Projektinitiative Aktionsgemeinschaft für Integration und Respekt im Januar 2015 vornehmlich als gegen die einen Monat vorher gegründete PEGIDA e.V. gerichtet gegründet.

Die erste Handlung der Initiative galt dem nur wenige Tage nach der offiziellen Gründung der Aktionsgemeinschaft verübten Anschlag auf Charlie Hebdo, wobei AGIR zusammen mit der Schulleitung des Deutsch-Französisches Gymnasium in Saarbrücken zu einer Schweigeminute aufrief[2]. An diesem Tag wurde zudem der Grundsatz der Initiative formuliert: "Il faut AGIR! Agissons tous Ensemble pour un lycée ouvert et multiculturel!"[2] (frz., sinngemäß: "Es ist Zeit zu handeln! Arbeiten wir alle gemeinsam für ein weltoffenes und multikulturelles Gymnasium!").

Erste Projekte

Daraufhin war AGIR nun eine schulinterne Projektinitiative. Durch eine einsetzende Auseinandersetzung der Schulöffentlichkeit mit dem Begriff der Meinungsfreiheit wurden im Rahmen einer künstlerischen Aufarbeitung der Terroranschläge zu Jahresbeginn im Juni 2015 in Deutsch und Englisch angefertigte Karikaturen ausgestellt[3].

Erster Projekttag

Der 1. AGIR-Projekttag fand am Dienstag, den 30. Juni 2015 unter dem Thema „Begegnung: Kulturelle Vielfalt an unserer Schule“ statt. Die Schüler der Unterstufe (Klassen 5 - 8) nahmen an diesem Tag an einem gemeinsamen internationalen Frühstück sowie an verschiedenen Aktivitäten zum Thema der interkulturellen Begegnung statt, während für die Schüler der Oberstufe (Klassen 9 - 11) mehrere Workshops organisiert wurden[4].

AGIR-Podiumsdiskussion

Am Freitag, den 16. Oktober 2015 organisierte AGIR zusammen mit  der Schulleitung eine Podiumsdiskussion im Mehrzweckraum des Deutsch-Französisches Gymnasium in Saarbrücken, in der vor allem Sozialarbeiterinnen saarländischer Jugendhilfeeinrichtungen ein Martyrium jugendlicher Flüchtlinge festgestellt hätten[5].

Aktion "Refugee Welcome Box"

Nach der Podiumsdiskussion wuchs die Unterstützung von AGIR stetig. Deshalb wollte man sich nun aktiv in die Flüchtlingshilfe im Saarland einbringen. Vom 7. bis zum 18. Dezember 2015 unterstützte AGIR das Projekt „Refugee Welcome Box“ bei der Begrüßung und Integration von Flüchtlingen durch eine Spendenaktion[6], welche durch die Firma Amapharm GmbH aus Neunkirchen gefördert wurde[7].

Durch diese Spendenaktion wurde das Motto "Beim Helfen helfen" zum Leitsatz der Projektinitiative[6][7].

Weblinks

https://www.facebook.com/agirdfglfasaarbruecken/

http://dfg-lfa.org/unterricht/ags/agir/

Deutsch-Französisches Gymnasium in Saarbrücken#AGIR

Einzelnachweise