Al-Mustafa Institut

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Vorlage:Belege fehlen Das Al-Mustafa Institut für Kultur-, Humanwissenschaften und islamische Studien gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlins (gegenüber der TU Berlin) wurde im Juni 2016 gegründet und bietet in Kooperation mit der Al-Mustafa Universität in Ghom im Iran das Studium der Islamischen Theologie (B.A.) an. Darüber hinaus widmet es sich der Förderung von akademisch islamische Studien im deutschsprachigen Raum. Zu diesem Zweck werden in Kooperation mit deutschsprachigen Wissenschaftlern Bücher verfasst oder ins Deutsche übersetzt. Ferner verfolgt das Al-Mustafa Institut das Vorhaben, in kontinuierlichen Perioden ein wissenschaftliches Magazin rund um das Thema islamische Studien zu publizieren. 

Islamische Theologie

Für die Zulassung zum Bachelorstudiengang "Islamische Theologie" müssen Bewerber die Fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder eine gesetzlich festgelegte Studienberechtigung (z.B. §11 BerlHG) nachweisen. Sofern sie nicht die deutsche Staatsangehörigkeit oder eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung haben, ist der Nachweis von Deutschkenntnissen vorgeschrieben.

Module:

  • Arabische Sprache
  • Koranwissenschaften
  • Koranexegese
  • Hadithwissenschaften
  • Islamische Geschichte
  • Islamische Theologie (komparative und systematische)
  • Islamische Jurisprudenz
  • Islamische Ethik
  • Islamische Erkenntnislehre
  • Geschichte und Kultur der islamischen Welt
  • Zweite Fremdsprache
  • Wahlpflichtmodule
  • Berufsorientierte Module

Studienaufbau 

Das Bachelorstudium umfasst sieben Semester und mehrere Auslandsaufenthalte und wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. 

Mutteruniversität

Die Al-Mustafa Universität wurde 1979 in Qom gegründet, um Studenten aus aller Welt die Möglichkeit zu geben, wissenschaftlich die islamische Theologie zu studieren.

Die Universität in Qom hat sich zwei Hauptziele gesetzt:

  1. Die Ausbildung von Theologen, Forschern und Lehrern.
  2. Die Darlegung und Vertiefung von islamischen und koranischen Ansichten sowie Entwicklung von islamischen Theorien.

Um diese Ziele zu verwirklichen, stehen folgende Punkte im Programm:

  • Erziehung und Aneignung moralischer Werte
  • Beachtung der Tradition der islamischen Institutionen und ihrer alten Verfahrensweise
  • AufmerksamkeitAUF DIE Verbreitung der islamischen Wissenschaften, Ansichten und Übersetzungen von islamischen Quellen.
  • Verwendung von wissenschaftlichen und pädagogischen Methoden
  • Sicherung der Menschenwürde durch respektvollen Umgang
  • Beachtung der islamischen Einheit zwischen den islamischen Denkschulen

Einige Tochterinstitute der Al-Mustafa Universität in Iran sind:

  • Zentrum der Sprach- und Islamausbildung
  • Jurisprudenz Oberschule
  • Akademie Imam Khomenei
  • Institut der Islamischen Rechtsschulen
  • Bint ul-Huda
  • Institut für Kurzstudien und Studienmöglichkeiten
  • Offene Al-Mustafa (Fernstudium)
  • Internationales Forschungszentrum Al-Mustafa
  • Linguistik- und Kulturzentrum
  • Niederlassungen der Al-Mustafa in Teheran, Maschhad, Isfahan, Qeschm und Gorgan
  • Zentren zur Ausbildung von Ehepartnern und Kindern der StudentenInnen

Die Al-Mustafa Universität hat zudem außerhalb Irans einige untergeordnete oder kooperierende Zentren und Institute. Zu ihnen gehören die islamischen Akademien in London, Indonesien und Ghana. Auch gibt es eine Gruppe von Zentren, die unter Aufsicht und Betreuung der Al-Mustafa Universität stehen, darunter die Universität der Ahlulbayt, die Hawza al-Athar, die Sabtayn-Schule und die Märtyrer Sadr Schule.

Ebenso arbeitet die Al-Mustafa Universität mit islamischen Instituten und Schulen aus anderen Ländern zusammen.

Derzeit arbeiten um die 500 Mitarbeiter und Professoren für die Al-Mustafa Universität innerhalb und außerhalb Irans.

Studienschwerpunkte:

Die Universität bietet 150 Fachgebiete an, zu ihnen gehören Grundlagen der islamischen Weltanschauungen, Exegese des Qur'ans, Islamische Ethik, Logik, islamische Philosophie, Grundlagen der islamischen Rechtswissenschaften und islamische Mystik.

Mehr als 1.000 Bücher und über 500 ausgearbeitete Skripte konnte die Al-Mustafa Universität bis heute veröffentlichen.