Marnus Flatz

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Marnus Flatz, Software Unternehmer und Musiker

Marnus Flatz (* in Wolfurt, Österreich) ist ein österreichischer Software-Unternehmer [1] und Musiker. Mit der Entwicklung des SARP-Algorithmus (Software Automated Radio Programme) im Jahr 2001, zählt er zu den Vordenkern des heutigen Digital Signage. Als Rocksänger und Musiker veröffentlicht er unter dem Pseudonym Aaron Roterfeld.

Kindheit und Jugend

Marnus Flatz wird als Kind der Musiklehrerin Brigitte Angerer geboren und wächst ohne Kontakt zu seinem leiblichen Vater auf. Den Nachnamen Flatz erhält er nach seiner Adoption durch Helmut Flatz, der gleichzeitig auch sein Volksschullehrer ist. Dieser heiratet seine Mutter und adoptiert ihn im Alter von 7 Jahren.

Der für Mathematik und Philosophie begeisterte Vater unterrichtet seinen Sohn auch außerhalb der Schulzeit. Als Direktor und Lehrer einer kleinen Dorfschule ergänzt er den Lehrplan mit unkonventionellen Lerninhalten aus den Bereichen Geometrie und kreativem Denken.

Mit Computern kommt Flatz erst als Vierzehnjähriger in Kontakt und verwendet diese zunächst ausschließlich für eigene Musikproduktionen. Im Alter von sechzehn Jahren reist der kampfsportbegeisterte Jugendliche mit elterlicher Erlaubnis nach Japan zur Intensivierung seines Karate-Trainings. Er wird im Dōjō Sangen-Jaya in Tokio angenommen und unterrichtet. Nach einem weiteren Schuljahr am BG Blumenstraße in Bregenz beendet er gegen den Willen seiner Eltern die schulische Laufbahn und beginnt zu arbeiten, um eine Afrika-Reise zu finanzieren. Nach dem frühen Tod seines Vaters reist er im Alter von siebzehn Jahren im Alleingang nach Afrika und legt von Botswana bis Kenia eine Strecke von über 6000 km zurück. Flatz ist dabei ein halbes Jahr zu Fuß, zu Pferd und per Anhalter unterwegs. Später bezeichnet er die Reise als das wichtigste Ereignis seines Lebens.[2]

Berufliches Wirken

Nach seiner Reise lernt Flatz für die Matura als Externist, begeistert sich zunehmend für digitale Technologien und kommt über ein Casting als Moderator zum österreichischen Rundfunk ORF_(broadcaster). Dort arbeitet er drei Jahre lang und wird zum jüngsten Moderator beim regionalen Hörfunk. 1998 nimmt er ein Angebot vom privaten Radiosender Antenne Vorarlberg an und moderiert dort eine eigene Sendung. 1999 macht er sich in Kooperation mit der Sendeanstalt selbstständig. Er gründet das Unternehmen Antenne Soundworks, dessen Ziel es zunächst ist, Radiowerbung für die Kunden des Senders zu produzieren. Im Jahr 2000 beginnt Marnus Flatz mit der Entwicklung einer Computer-Software auf Basis von Visual Basic. Ziel des Projekts ist es, die kompletten Sendungsabläufe eines Radiosenders digital zu automatisieren, um Handelsunternehmen eigene Radioprogramme für deren Geschäftsfläche anbieten zu können. Dabei ersetzen erstmals Algorithmus die gängige manuelle Musik- und Programm-Redaktion. Jingles, Moderationen und Werbespots können ohne manuelle Eingriffe abgespielt werden. Ein neuer Playlisten-Algorithmus namens SARP (Software Automated Radio Programme) ermöglichte es dem Kunden, zwischen beliebigen Sende-Formaten stufenlos zu wählen. Dabei waren zahlreiche Musik- und Rotationsformate von Pop CHR (Contemporary Hit Radio) bis hin zu Dance Hot-CHR und andere einstellbar.

Aus den programmierten Algorithmus entstanden zahlreiche Software-Anwendungen für verschiedene Branchen, die im Jahr 2005 um eine TV-Funktion erweitert werden.

2010 traf Flatz auf das internationale Produzenten-Duo Berman Brothers, die einige Songs für sein Album Blood Diamond Romance [3] produzieren. Das Album, das Flatz unter dem Künstlernamen Aaron Roterfeld veröffentlichte, stand 8 Wochen in den Top 10 der deutschen Clubcharts. Roterfeld wurde zum Newcomer des Jahres gewählt und für den österreichischen Musikpreis Amadeus Austrian Music Award Award nominiert.[4]

Im Jahr 2012 entwickelte Flatz den Spotmaker-Algorithmus [5], mit dem Kunden ohne Vorkenntnisse akustische Werbespots kreieren können. Die APP ermöglicht das Aufsprechen von Sprachfiles und untermalt diese automatisch mit beliebiger Musik. Lautstärkeverhältnis, Fadezeiten, Equalizer- und Compressor-Einstellungen werden dabei von der APP automatisch berechnet.

In einem Interview 2013 behauptete Flatz, dass er fortan nicht mehr öffentlich stattfinden wolle und sich ausschließlich seiner Arbeit widmen möchte.

2015 wurde bekannt, dass sich Flatz einige Wochen im Libanon aufhielt. [6], um an neuen Songs für Roterfeld zu arbeiten. Während einer Studenten-Demonstration wurde er von einem Tränengas-Projektil getroffen, [7] [8]. Er blieb weitgehend unverletzt und veröffentlicht kurz darauf ein alternatives Musikvideo zum Song Blood Diamond Romance, das sich den Anliegen der Studenten für mehr Transparenz in der Regierung widmet. [9]

Ehrenamtliches Engagement

Marnus Flatz engagiert sich für Bildung, humanitäre Projekte und Tierschutz. [10] [11]

Einzelnachweise