Sachbuch-Bestenliste

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{löschen|Jenseits der Veranstalter augenscheinlich ohne mediale Wahrnehmung, insofern primär eine Werbeeintrag für diese Listungen. Gerbil (Diskussion) 12:09, 2. Jan. 2018 (CET)}}

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Die Sachbuch-Bestenliste ist eine monatlich erscheinende Liste von zehn Büchern aus dem Bereich Sachbuch in Deutschland. Sie wird in Zusammenarbeit von Deutschlandradio, dem ZDF und der Zeit erstellt.

Geschichte und Modalitäten

Die Veröffentlichung einer gemeinsamen Sachbuch-Bestenliste wurde auf der Frankfurter Buchmesse 2017 bekanntgegeben[1], nachdem die Liste der Sachbücher des Monats von NDR und Süddeutscher Zeitung aufgrund der Kontroverse um die Empfehlung des als rechtsextrem kritisierten Buches Finis Germania von Rolf Peter Sieferle eingestellt worden war[2]. Sie wurde erstmals am 1. November 2017 veröffentlicht und wird zeitgleich im Programm von Deutschlandfunk Kultur, in den Fernsehsendungen ZDF aspekte und 3Sat Kulturzeit sowie in der Wochenzeitung Die Zeit bekanntgeben, vorgestellt und besprochen.[3] Außerdem wird sie auf den entsprechenden Internetseite aufgeführt.[4].[5][6]

Eine Jury aus dreißig Kritikerinnen und Kritikern empfiehlt monatlich zehn herausragende Bücher, denen sie möglichst viele Leser wünscht. Die Sachbuch-Bestenliste erscheint elfmal im Jahr, im August geht die Jury für einen Monat in Sommerpause. Jeder der drei Partner stellt sechs Jurymitglieder, hinzu kommen zwölf weitere unabhängige renommierte Literaturkritiker.[7][8] Unter den Jurymitgliedern befinden sich etwa Ijoma Mangold, der Literaturchef der Zeit,[3] René Aguigah, Julia Voss, Susanne Billig, Christoph Möllers, Stefan Brauburger, Heike Faller, Ralph Bollmann und Hilal Sezgin[9].

Die Juroren vergeben fünfzehn, zehn, sechs und drei Punkte an jeweils vier Bücher. Punkte können nicht auf ein einziges Buch akkumuliert werden.[10] Jeder Titel darf höchstens drei Mal auf der Bestenliste erscheinen.[8] Der Erscheinungstermin darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen,[8] Bücher von Jurymitgliedern sind ausgeschlossen.[10] Im Gegensatz zu den Sachbüchern des Monats müssen immer mindestens zwei Juroren für ein Buch votieren, damit es empfohlen werden kann.

Rezeption

Die neue Sachbuch-Bestenliste kommentierte Patrick Bahners in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung folgendermaßen: Eine solche Liste sei "Unfug", weil es bei Sachbüchern keine Qualitätsrangfolge gebe. Ob man sich lieber über den Dreißigjährigen Krieg informieren wolle oder über die Geschichte des Kommunismus, habe nur mit den persönlichen Interessen des jeweiligen Lesers zu tun, nichts mit den Büchern selbst[11][12].

Einzelnachweise