Erhitzen-nicht-verbrennen-Tabakprodukt

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Ein Erhitzen-nicht-verbrennen Tabak Produkt (englisch: Heat-not-burn) wird im Gegensatz zur normalen Zigarette erhitzt.

Mit einer Temperatur zwischen 250 und 350° Celsius wird der Tabak Stick, der sogenannte Heet, erhitzt und kann anschließend inhaliert werden.


Gesundheit

Beim Erhitzen von Tabak in einem Tabakheizsystem entsteht ein Aerosol, das zwar nikotinhaltig ist, aber weniger schädliche Substanzen enthält. Hierzu gibt es umfassende Untersuchungen des IQOS-Herstellers. So fand ein Team um Jean-Pierre Schaller von Philip Morris bei einem Vergleich im IQOS-Aerosol 90 Prozent weniger schädigende Substanzen als im Rauch einer Zigarette.

Geschichte

Das erste kommerzielle Erhitzen-nicht-verbrennen Tabak Produkt war die R. J. Reynolds Premier, eine rauchlose Zigarette, die im Jahr 1988 von dem Unternehmen R. J. Reynolds Tobacco Company auf den Markt gebracht worden ist.

Nur ein Jahr später, 1989, nahm die R. J. Reynolds Tobacco Company das Produkt wieder vom Markt, da einige Organisationen der US Food and Drug Administration (FDA) empfahlen, das Produkt zu beschränken oder es als Droge zu klassifizieren.

Das System wurde daraufhin weiterentwickelt und Mitte der 90er Jahre unter neuem Namen "Eclipse" erneut veröffentlicht.

Im Jahr 1998 hat Philip Morris International eine batteriebetriebene elektronische Zigarette auf den Markt gebracht.

Das Gerät war etwa so groß wie ein Funkmeldeempfänger (Pager). Im Jahr 2007 wurde das Produkt Heatbar durch Philip Morris International veröffentlicht.

Das Gerät hatte die Größe eines Handys, konnte die Konsumenten jedoch nicht überzeugen.

Besteuerung in Deutschland

Aus steuerrechtlicher Sicht werden die Tabak Sticks als Pfeifentabak versteuert, da sie sich nicht wie herkömmliche Zigaretten rauchen lassen.


Produkte

iQOS

Auf dem deutschen Markt befindet sich derzeit nur ein "Erhitzen-nicht-verbrennen" Produkt aus dem Hause Philip Morris, der sogenannten iQOS.

iQOS oder ausgeschrieben I Quit Ordinary Smoking « ich habe das normale Rauchen aufgegeben », ist am 26.06.2014 durch Philip Morris in Japan & Italien vorgestellt worden.

Seit 2016 ist das System auch offiziell in Deutschland und somit in über 20 Ländern erhältlich.

Philip Morris hat eigenen Angaben zufolge ca. 3 Milliarden Euro in dieses Produkt investiert und vertreibt die iQOS als echte Alternative zur Zigarette.


Glo

Im Jahr 2016 hat das Unternehmen British American Tobacco die Glo auf den japanischen Markt gebracht. Im Mai 2017 wurde die sogenannte i-glo veröffentlicht.


Korea Tobacco & Ginseng Corporation

Korea Tobacco & Ginseng Corporation hat am 08.06.2017 angekündigt, ein "Erhitzen-nicht-verbrennen" Produkt im Herbst 2017 zu veröffentlichen.


Weblinks

  1. Test.de Iqos Tabaker­hitzer: Nicht ohne gesundheitliche Risiken
  2. pharmazeutische-zeitung.de - Tabakheizsysteme
  3. NY Times
  4. Tobaccojournal