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Version vom 4. Januar 2018, 06:05 Uhr

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Der NATUM e. V. (Naturheilkunde, Komplementärmedizin, Akupunktur und Umweltmedizin in der Frauenheilkunde) ist eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und ein eigenständiger Verein. Seine Mitglieder sind vor allem ganzheitlich und naturheilkundig tätige Ärzte und Wissenschaftler.

Ziele und Aktivitäten

Der Verein verfolgt das Ziel, die Erforschung, Anwendung und Lehre von Naturheilverfahren, Komplementärmedizin, Akupunktur und Umweltmedizin in der Gynäkologie und Geburtshilfe zu fördern sowie diese in eine moderne ganzheitliche Medizin zu integrieren. Vor allem im Bereich der Onkologie hat sich NATUM wissenschaftlich betätigt. Zur Unterstützung dieser Anliegen wird seit 2013 jährlich ein mit € 3.000 dotierter Förderpreis für herausragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Komplementärmedizin und Naturheilverfahren vergeben. Darüber hinaus unterstützt sie Studien und arbeitet mit verschiedenen deutschen Universitäten zusammen, um Forschung, Lehre und Leitlinien im Bereich der Komplementärmedizin und anderer Naturheilverfahren gemeinsam evidenzbasiert zu erarbeiten.

Geschichte und Struktur

NATUM wurde 1993 an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg durch Ingrid Gerhard gegründet. Neben dem Vorstand besitzt NATUM einen wissenschaftlichen Beirat sowie neun Arbeitsgruppen: Akupunktur, Komplementärmedizin, Lymphologie, Onkologie/Immunologie, Orthomolekulare Medizin, Psychotherapie, Neural- und Schmerztherapie, Stoffwechselmedizin und wissenschaftliche Studien. Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der NATUM sind oder waren u.a. Jakob Derbolowsky, Walter Wuttke und Dieter Hager.

NATUM hat ca. 400 Mitglieder (2017) und ist bundesweit tätig. Seine Mitglieder sind vor allem Frauenärztinnen und –ärzte, aber auch andere Mediziner und Wissenschaftler. Ihr Vorsitzender ist Bernhard Ost. Das Vereinsorgan ist die Zeitschrift „Gynäkologie + Geburtshilfe“, darüber hinaus erscheint eine regelmäßig erscheinende Rubrik zur Komplementärmedizin in der Fachzeitschrift „Frauenarzt“.

Gemeinsam mit dem Berufsverband der Frauenärzte (bvf) hat NATUM eine Arbeitsgruppe Komplementärmedizin in der Frauenheilkunde gegründet, die die Förderung der Fortbildung der Frauenärztinnen und Frauenärzte zum Ziel hat. Christian Albring, Präsident des Bundesverbandes der Frauenärzte nennt NATUM in einem Grußwort zum 20jährigen Bestehen „in ihrem Bereich die einzige wissenschaftliche gynäkologische Gesellschaft von Rang.“[1]

Literatur

  • Werner Behrendt, Ingrid Gerhard: Natum, Band 1, Hippokrates, 1996, ISBN 978-3777312491
  • Bernd R.H. Tietze, Stefan Weinschenk: Natum, Band 2, Ganzheitliche Onkologie, Chronischer Unterbauchschmerz, Geburtshilfe, Hippokrates, 2000, ISBN 978-3777312637

Weblinks

Einzelnachweise